Suchen
RSS

Blog Beiträge '2015' 'Februar'

Neuer Tesla Supercharger auf dem Monte Ceneri (TI) ist in Betrieb

In Rekordzeit und dem kalten Wetter trotzend hat Tesla Motors zusammen mit Alpiq auf dem Monte Ceneri in Rivera, zwischen Bellinzona und Lugano gelegen, den mittlerweile 7ten Supercharger der Schweiz errichtet. Es stehen 6 Stationen mit den typischen 120 kW Ladeleistung zur Verfügung. Für Besitzer eines Tesla Model S ist der Strombezug kostenlos und rund um die Uhr möglich.
Somit kann die Schweiz nun mehr oder weniger problemlos in Ost/West und Nord/Süd Richtung per Tesla durchquert werden.

Der Supercharger ist bereits in Betrieb. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag dem 13. Februar zwischen 16:00 Uhr und 18:30 statt. Um eine Anmeldung wird seitens Tesla gebeten.

Gerüchten zufolge soll es im Raum Thun demnächst noch einen zusätzlichen Supercharger geben. Und persönlich würde ich Tesla noch in Schaffhausen, St. Gallen und Airolo zusätzliche Supercharger empfehlen.

Für alle anderen Elektrofahrzeuge ist leider keine Lademöglichkeit vorhanden. Laut Aussage von Alpiq war es leider, angesichts der bereits recht zahlreichen EVite-Stationen in der Gegend, nicht möglich einen Sponsor für eine 3in1 Schnellladestation zu finden, wie dies bei den anderen Superchargern jeweils geklappt hatte.

 


Adresse der Station:

via Monte Ceneri 8
6802 Rivera

Quellen:

Bald einheitliches Bezahlsystem für Stromtankstellen in der Schweiz?

Wie einer Pressemeldung von Alpiq und diversen Zeitungsartikeln zu entnehmen ist, planen die Konzerne Alipq, Siemens, Swisscom und die Zürich Versicherung, die Implementierung eines einheitlichen und ganzheitlichen Zugangs- und Abrechnungssystems für Stromtankstellen in der Schweiz.
Alpiq soll dabei für die Hardware zuständig sein, also für die Installation der Ladestationen. Alpiq hat ja als Partner von EVite bereits bewiesen, dass dies für sie keine grosse Herausforderung darstellt.
Die Software, die im Presseartikel "Integrierte Backend-Informationstechnik" genannt wird, wird Siemens liefern.
Alles was mit Kommunikation im weitesten Sinne zu tun hat liegt im Zuständigkeitsbereich von Swisscom Managed Mobility. Dabei geht es dann um "Vernetzung, Zugangs- und Abrechnungssystem sowie das Bezahlsystem", was für den Endkunden das Kernstück bzw. die Knacknuss darstellen dürft.
Zur Abrundung des Angebots erarbeitet die Zürich Versicherung ein Konzept für "Pannenhilfe und Abschleppdienst bei Problemen im Zusammenhang mit dem Lademechanismus".

Das System soll bereits ab Mitte 2015 erhältlich sein!

Ähnlich hochtrabende Komplettlösungen wurden bereits in der Vergangenheit im Ausland angekündigt. Jedoch wurden Sie schlussendlich nicht umgesetzt oder konnten sich am Markt nicht durchsetzen. Wenn sich ein neues solches System schlussendlich nur in einem beschränkten Bereich des Angebots durchsetzt, so führt dies eher zu einer Zersplitterung der Zugangssysteme und widerspricht eigentlich der intendierten "Einheitlichkeit".

Jedoch ist der Pressetext von Alpiq zu ungenau, um solche Ängste zu befeuern. Es ist nicht klar ersichtlich, ob die vier Akteure planen, ein eigens Bezahlsystem zu etablieren oder nur eine Plattform anbieten wollen, welche dann von beliebigen Anbietern von Ladeinfrastruktur genutzt werden und diese einfach vernetzen könnte.
In letzterem Fall würde also nicht unbedingt eine Konkurrenz für den aktuellen Platzhirsch MOVE erwachsen, sondern MOVE würde die Möglichkeit geboten das neue einheitliche System selbst zu nutzen und seinen eigenen Service damit auszubauen.

Gänzlich unerwähnt blieb die Infrastruktur Initiative EVite, welche im letzten Jahr erstmals richtig Fahrt aufgenommen hatte. Sie ist zwar ausdrücklich nicht Betreiber der Ladestationen, sondern verleiht nur eine Art Label aber es ist seit längerem bekannt, dass EVite ebenfalls auf der Suche nach einem geeigneten einheitlichen Abrechnungssystem ist. Bisher deutete vieles darauf hin, dass hier MOVE das Rennen machen könnte, inbesondere durch die an MOVE angeschlossenen EVite Säulen in Bursins VD und Grauholz BE. Allerdings werden die Karten nun durch die Ankündigung von Alpiq, Siemens, Swisscom und Zürich möglicherweise neu gemischt. Wir warten also gespannt auf eine diesbezügliche Kommunikation von EVite.

Quellen:

Neue 3in1 Schnellladestation in Hägendorf eröffnet

In Hägendorf SO wurde kürzlich eine neue 3in1 Schnellladestation errichtet. Betreiber ist die Elektra Untergäu Genossenschaft. Die EVTEC Station nach EVite Standard liefert Gleichstrom nach den Standards CHAdeMO und CCS mit jeweils 20 kW, sowie Wechselstrom gemäss dem Standard Typ 2 mit 22 kW. Sie ist rund um die Uhr zugänglich und bis auf weiteres kostenlos.
Die Station in Hägendorf befindet sich in einem der Schnelllade-Hotspots der Schweiz. Sie ist bereits die sechste EVite Station in einem Radius von weniger als 10 km um Oftringen. Die restlichen Schnellladestationen befinden sich in Kölliken, Safenwil, Oftringen, Härkingen und Egerkingen. Dabei ist jedoch nur die Station in Egerkingen (direkt neben dem Tesla Supercharger) ebenfalls mit CCS ausgestattet. Was in der Gegend (einer der grossen Autobahn-Knotenpunkte der Schweiz) jedoch noch fehlt, ist eine wirkliche SCHNELL-Ladestation. Alle 6 Ladestation liefern maximal 22 kW. Eine potentere (und natürlich teurere) Ladestation mit 50 kW Leistung könnte die Ladezeit für Durchreisende noch einmal drastisch reduzieren.

 


Adresse der Station:

Dorfplatz
Eigasse 8
4614 Hägendorf

Quelle: http://www.swiss-emobility.ch/de/EVite/EVite-Ladestationen/index.php

Filters
Sort
display